Koro Tüzügü

16 Ocak 2003 tarihinde Leverkusen Martin Luther Haus’da yapılan ilk toplantıda koromuzun ismi belirlenmiş ve yöneticileri seçilmiştir.

Tüzük:

Türkischer Gesangverein Leverkusen e.V.
Leverkusen Musiki Cemiyeti
Satzung

§ 1 Sitz des Vereins

1. Er hat seinen Sitz in Leverkusen und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht in Leverkusen eingetragen.

§ 2 Zweck des Vereins

1. Zweck des Vereins ist die Pflege des Chorgesanges.
Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch folgende Maßnahmen:
Durch regelmäßige Proben bereitet sich der Chor für Konzerte und andere musikalische Veranstaltungen vor, stellt sich dabei auch in den Dienst der Öffentlichkeit. Diese Absicht schließt Geselligkeit nicht aus, sie soll vielmehr dazu dienen, das Gemeinschaftsgefühl der Vereinsmitglieder untereinander zu fördern.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

4. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Alle Inhabern von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor dessen Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.

5. Die Erfüllung des Vereinszweckes geschieht ohne Bevorzugung einer politischen oder konfessionellen Richtung.

§ 3 Mitglieder

1. Der Verein besteht aus aktiven und passiven Mitgliedern.

2. Alle Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern, die aktiven Mitglieder außerdem die Pflicht, regelmäßig an den Proben teilzunehmen.

3. Über die Aufnahme, die schriftlich zu beantragen ist, entscheidet der Vorstand. Bei aktiven Mitgliedern soll der Aufnahme eine Stimmenprüfung durch den Dirigenten vorausgehen.

4. Wird ein Aufnahmeantrag abgelehnt, so steht dem Betroffenen die Berufung zur Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig.

5. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Betrag pünktlich zu entrichten.

6. Von der Beitragspflicht sind befreit:
a) Ehrenmitglieder
b) Jugendliche aktive Mitglieder während der Ausbildung
c) Mitglieder, die ihren Wehrdienst ableisten.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet
a) durch freiwilligen Austritt,
b) durch Ausschluss.

2. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung zum Schluss eines Kalenderjahres. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibt das ausscheidende Mitglied zur Zahlung des Mitgliedsbeitrages verpflichtet.

3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand beschlossen werden:
a) bei groben Verstößen gegen die Vereinsinteressen,
b) bei Beitragsrückstand -trotz Mahnung- von 12 Monaten,
c) bei Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.

Dem ausgeschlossenen Mitglied steht das Recht auf Berufung zu. Sie muss einen Monat nach Erhalt der Ausschlussbegründung schriftlich an den Vorstand erfolgen. Eine Mitgliederversammlung, die innerhalb von zwei Monaten einzuberufen ist, entscheidet endgültig.

§ 5 Verwaltung des Vereins

Verwaltungsorgane des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand.

§ 6 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 7 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist alle zwei Jahre einmal durch den Vorstand einzuberufen, im übrigen dann, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragen.

2. Eine Mitgliederversammlung ist vierzehn Tage vorher unter Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die erschienene Anzahl der Mitglieder beschlussfähig.

3. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden oder dessen Vertreter geleitet. Alle Beschlüsse, mit Ausnahme von Satzungsänderungen oder Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst und durch den Schriftführer protokolliert. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung.

4. Aufgaben der Mitgliederversammlung:
a) Feststellung, Genehmigung und Auslegung der Satzung;
b) Genehmigung des Jahresberichts und der Kassenrechnung mit Entlastung des Vorstandes;
c) Wahl des Vorstandes;

d) Festsetzung des Mitgliedsbeitrages;
e) Beschlussfassung bei Anträgen.

§ 8 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus:
a) dem 1. Vorsitzenden
b) dem 2. Vorsitzenden
c) dem Kassierer
d) dem Schriftführer
e) dem Notenwart
f) bis zu zwei Beisitzern

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.

3. Der Vorstand führt die Vereinsgeschäfte.

4. Hat der Verein einen gewählten Ehrenvorsitzenden, dann hat dieser Sitz und Stimme im Vorstand.

5. Der Vorstand fällt seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die in der Regel monatlich einmal stattfinden sollen. Alle Entscheidungen sind schriftlich niederzulegen.

6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.

7. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, ist der Vorsitzende berechtigt, ein geeignetes Vorstandsmitglied bis zur Neuwahl mit dem freien Amt zu beauftragen.

§ 9 Wahl des Vorstandes

1. Der Vorstand wird in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.

2. Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Abwesende können gewählt werden, wenn eine schriftliche Einverständniserklärung vor der Wahl vorliegt.

3. Zur Durchführung der Wahl zum 1. Vorsitzenden ist ein Wahlleiter zu wählen, wenn notwendig auch zwei Beisitzer. Der Wahlleiter führt die Wahl nach demokratischen Richtlinien in geheimer Abstimmung durch. Wird nur eine Person zu diesem Amt vorgeschlagen, kann die Abstimmung durch Handzeichen erfolgen.

4. Nach der Wahl des 1. Vorsitzenden übernimmt derselbe die Geschäfte und führt die weiteren Wahlen in gleicher Weise durch.

5. Zur Überprüfung der Kassengeschäfte sind zwei Kassenprüfer zu wählen, die nicht dem Vorstand angehören dürfen.Die Kassenprüfer haben jederzeit das Recht und ohne Angabe besonderer Gründe, Kassenrevisionen durchzuführen. Nach Abschluss des Geschäftsjahres haben Sie den Mitgliedern in der Versammlung Bericht zu erstatten.

§ 10 Verwendung des Vereinsvermögens

1. Mitgliedsbeiträge und andere Zuwendungen dienen allein den beschriebenen Zwecken des Vereins. Nicht mit dem angegebenen Zweck zu vereinbarende Zuwendungen oder unangemessene Vergütungen dürfen aus Vereinsmitteln weder an Mitglieder noch an andere Personen gewährt werden.

2. Das Vereinsvermögen ist nach den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit bei sparsamster Geschäftsführung zu verwenden. Alles Ausgaben müssen vor ihrer Tätigung dem Grunde und der Höhe nach genehmigt sein. Ausgaben, die vorher nicht der Höhe nach festgestellt werden können, müssen mindestens dem Grunde nach genehmigt sein.

3. Durch die Mitgliedschaft erwirbt niemand einen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§ 11 Auflösung des Vereins

1. Die Auflösung des Vereins kann nur in der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

2. Das bei der Auflösung vorhandene Vereinsvermögen geht an die Stadt Leverkusen über mit der Auflage, dasselbe ausschließlich für gemeinnützige und steuerbegünstigte Zwecke, wie zum Beispiel als Spende für geistig und körperlich behinderte Kinder, zu verwenden.

3. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermügens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 12 Inkrafttreten der Satzung

1. Die vorliegende Satzung ist in der Mitgliederversammlung vom 16. Januar 2003 beschlossen worden und mit dem gleichen Tage in Kraft getreten. Vorhergehende Satzungen verlieren dadurch ihre Gültigkeit.

2. Änderungen und Zusätze der Satzung können nur in einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittel-Mehrheit beschlossen werden.

3. Der Vorstand kann zur vorliegenden Satzung eine Geschäftsordnung erlassen.